Insolvenzplan 2014

Insolvenzplan Muster Gliederung

A. Vorbemerkungen

Ziel, Grund, Planverfasser und Auskunftspersonen, Bearbeitungsstand

B. Darstellender Teil (§ 220 InsO)

I. Rechtliche Verhältnisse der Schuldnerin

1.Rechtliche Entwicklung
2.Geschäftsführungs- und Vertretungsverhältnisse
3.Einlage, Haftkapital und Haftungsverhältnisse

II. Wirtschaftliche Verhältnisse der Schuldnerin

1. Zur unternehmerischen Betätigung und wirtschaftlichen Entwicklung
2. Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Vergangenheit
3. Betriebswirtschaftliche Kennzahl

a) Cash-flow-Entwicklung
b) Verschuldung
c) Liquidität (ersten, zweiten, dritten Grades)
d) Nettoinvestitionshöhe und -quote
e) Umschlagskennzahlen

4. Laufende Aufträge und Auftragsaussichten
5. Grundbesitz
6. Miet- und Leasingverträge Abschlussdatum,  Laufzeit, Miethöhe ua.
7. Versicherungsverträge
8. Dienst- und Arbeitsverhältnisse (Alter, Einstellungsdatum, Funktion, Vergütung, ua)
9. Bankverbindungen / Sicherheiten
10. Anhängige Prozeßverfahren
11.Beidseitig noch nicht vollständig erfüllte Verträge
12. Steuerliche Verhältnisse, insbesondere Verlustabzugspotentiale/Darstellungen zum Sanierungsgewinn

III. Konkurrenzsituationen

1. Wettbewerber mit Marktanteilen
2. Abweichungen und Neuerungen der Konkurrenz

IV. Gründe der Insolvenz und Analyse der Krisenursachen

V. Maßnahmen seit Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung (§ 220 Abs. 1 InsO)

1. Bereits abgeschlossene Maßnahmen
2. Bereits eingeleitete Maßnahmen
3. Bereits festgeplante Maßnahmen

VI. Beschreibende Gegenüberstellung denkbarer Verwertungsalternativen

1. Leitbildverwertung des Schuldnervermögens gemäß den §§ 38, 187 ff. InsO
2. Darlegungen zur Quotenerwartung in Anknüpfung zur Vermögensübersichts
3. Sonstige Verwertungskonzepte oder Sanierungsmodelle
a) Übertragende Sanierungsansätz
b) Ansätze zur Sanierung des Unternehmensträgers

VII. Darlegung eines angedachten Sanierungskonzeptes mit Laufzeitangabe

1. Strategisches Unternehmenszieles
2. Operative Sanierungsmaßnahmen
3. Liquiditätssicherung
4. Forderungseinzug sowie der Forderungssicherung
5. Organisationsstraffung
6. Produktivitätssteigerung
7. Produktneueinführungen
8. Akquise neuer Kunden
9. Synergieeffekte
10.Werbemaßnahmen

.VIII. Finanzierung der angesprochenen Maßnahmen

1. Eigenkapital
– sale and lease back
– Leasing
– Beschleunigte Rechnungslegung
– Ausnutzung von Zahlungszielen
– Straffung des Mahnwesens
– Vereinbarung von Kundenanzahlungen
Sonderverkäufe
– Bestandsabbau
– Sonstige Kosteneinsparungen.

2. Fremdkapital
– Neues Haftkapital
– Neue Gesellschafter bringen neues Kapital
– Fremdkapitalzufuhr
– Darlehnsneuvalutierungen oder Stehenlassen von Masseverbindlichkeiten, § 264 ff. InsO

IX. Prognose der Zukunftserwartungen,  Chancen und Risikobewertung der Planumsetzung

 Anknüpfung an Planbilanz, Planerfolgsrechnung und Planliquiditätsrechnung als Plananlagen

X. Vergleichende Gegenüberstellung der Verwertungsalternativen zur Regelverwertung

1. Vergleichsrechnung
2. Darstellung der Ergebnisse für die Gruppen

XI. Zwischenergebnis

C. Gestaltender Teil (§ 221 InsO)22

I. Gruppenbildung unter Benennung der Abgrenzungskriterien

1. Absonderungsberechtigte Gläubiger

a) Absonderungsgläubiger am Immobiliarvermögen
b) Absonderungsgläubiger am Mobiliarvermögen
aa) Banken
bb) Lieferanten
c) Absonderungsgläubiger auf Grundlage von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen

2. Insolvenzgläubiger

a) Arbeitnehmer
b) Bundesagentur für Arbeit und Sozialversicherungsträger
c) Steuer- und Abgabenverwaltung
d) Sonstige Insolvenzgläubiger
aa) Vermögensansprüche bis € 1 000,00
bb) Vermögensansprüche bis € 10 000,00
cc) Vermögensansprüche bis € 50 000,00
dd) Vermögensansprüche bis € 100 000,00
ee) Vermögensansprüche über € 100 000,00

3. Nachrangige Insolvenzgläubiger

II. Rechtsänderungen für die Planbeteiligten entsprechend den vorherigen Gruppen
III. Änderung sachenrechtlicher Verhältnisse sowie Verpflichtungserklärungen
IV. Flankierende Maßnahmen

1. Überwachung der Planerfüllung (§ 260 InsO)
2. Begründung von Zustimmungsvorbehalten hinsichtlich bestimmter Rechtsgeschäfte (§ 263 InsO)
3. Kreditrahmenabreden (§§ 264 ff. InsO)

D. Gesamtergebnis und Ausblick
E. Plananlagen

I. Plananlagen gem. § 229 InsO
1. Planbilanz
2. Planerfolgsrechnung als prognostizierte Gewinn- und Verlustrechnung für den Planzeitraum
3. Planliquiditätsrechnung

II. Plananlagen gem. § 230 InsO

1. Fortführungs- und Haftungserklärung (§ 230 Abs. 1 InsO)
2. Gläubigerzustimmung (§ 230 Abs. 2 InsO)
3.  Drittzustimmung (§ 230 Abs. 3 InsO)

III. Aufstellung zum Befriedigungsverlauf der Einzelgläubiger